Zurück zur Normalität

„Shutdown“ hat Ambitionen, in die Wahl zum „Wort des Jahres“ aufgenommen zu werden. Übersetzt heißt es „Runterfahren“ – eine Maßnahme, die viele Calauer Händler und Gewerbetreibende in Corona-Zeiten umsetzen mussten. Bis hin zu Schließungen. Jetzt wird der Motor wieder hochgefahren, Calau in den Restart versetzt.

Mit der Marketingkampagne „Echt Calau“ geht es der IG „In Calau clever kaufen“ und der WBC darum, das Leben in der Innenstadt zu stärken. Aber auch die Calauer Verbraucher selbst sind gefragt und aufgerufen, an der Belebung mitzuwirken. Nutzen Sie die Angebote lokaler oder regionaler Händler sowie Anbieter von Service- und Dienstleistungen. Prüfen Sie vor Warenbestellungen im Internet, ob vergleichbare Produkte nicht auch vor Ort zu haben sind. Die Calauer Geschäftsleute wissen das Entgegenkommen zu schätzen, sind aber auch auf die Unterstützung angewiesen, heißt es in einem gemeinschaftlichen Apell.

Henry Krzysch: „Als Künstler nutzte ich die schwierige Zeit, um mich verstärkt eigenen Bildern zu widmen, um diese neu aufzulegen.“ Ob Bilder, Kunstdrucke, Radierungen, Original- drucke in Holzschnitt etc. – jede Woche will er sich einem neuen Kunstwerk widmen und dafür tüchtig an seiner Druckpresse drehen. Durch die Schaufensterscheibe kann dem Künstler bei seiner Arbeit zugeschaut werden, was die Aktion zum „Gläsernen Atelier“ erhebt. „Alle, die mir dabei über die Schulter blicken wollen, dürfen die Tür zur Kunstwerkstatt aufdrücken“, animiert er. Das gilt ebenso für Personen, die sich für einen der kommenden Kurse (klassischer Malkurs, Aquarell, Keramik o. Ä.) anmelden möchten.

Grit Domehl: In der DRK-Tagespflege „Am Mädchenbrunnen“ zeigt das Stimmungsbarometer nach oben. „Wir bewegen uns aufgrund der Corona-Vorgaben noch immer im Rahmen einer Notfallbetreuung, mussten unsere Einrichtung deshalb auch um die Osterzeit herum 14 Tage schließen“, teilt Grit Domehl, stellv. Leiterin der DRK-Tagespflege, mit. In dieser genießen pflegebedürftige Menschen dank rühriger Pflegekräfte und Betreuungsassistenten unbeschwerte wie abwechslungsreiche Stunden. „Wir hoffen, bald auch wieder die beliebten Musik- und Tanz- stunden mit Monika Matter durchführen zu können“, stellt die stellv. Leiterin in Aussicht und empfiehlt, doch mal vorbeizuschauen.

Kornelia Urban: „Ich bin dankbar, dass mir die Stammkundschaft in der für alle angespannten Corona-Zeit die Treue gehalten hat. Für Einzelkämpfer sind solche problematischen Situationen besonders schwierig“, resümiert die Schneiderin. Klar, habe auch sie zahlreiche Atemschutzmasken genäht, freut sich jedoch über jeden Moment im klassischen Tagesgeschäft, in dem es darum geht, Kleider, Hosen und Röcke passgenau auf den Leib der Kunden und Kundinnen zu schneidern.

Monika Lux: Auch, wenn die diesjährige Modenschau aufgrund des abgesagten Stadtfestes ausfällt, ist das für die Inhaberin des Modegeschäfts „Indeed“ kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. „Wir sind immer gut, sieben Tage in der Woche“, sagt sie mit einem Augenzwinkern und macht das gleich an mehreren Parametern fest: „Immer wieder neue Garderobe und ständig neue Marken, klare Linien und qualitativ hochwertige Ware zu fairen Preisen.“ An Rabatt- schlachten beteiligt sich Monika Lux nicht. „Ich erquicke meine Kunden mit Neuheiten, nicht mit Prozenten“, so die Calauer Modeexpertin, die sich ihren Input u. a. auf Reisen zu renommierten Modemessen holt.

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Die Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) ist ein innovativer Dienstleister rund um das Thema Leben und Wohnen in der Stadt Calau. Als größter Wohnungsanbieter in der Stadt bewirtschaften wir einen Bestand von ca. 1200 Wohnungen und 20 Gewerbeeinheiten. Alleiniger Gesellschafter der ist die Stadt Calau. Für Serviceleistungen und die Fremdverwaltung wurde das Tochterunternehmen „Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH“ (ISG) gegründet. Unsere Mitarbeiter haben eine sehr lange Berufserfahrung, hohe Fachkompetenz und anerkannte Ausbildungen im Bereich Immobilienwirtschaft. Seit 1994 bilden wir junge Menschen für den Immobilienkaufmann (m/w/d) aus.
Der Bestand wurde, bis auf ein Mehrfamilienhaus, komplett saniert. Jährlich werden Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Höhe von ca. 1 Mill EUR vorgenommen. Wir suchen für die Bewirtschaftung unseres Bestandes neue Lösungsansätze, damit sich unsere Kunden zu Hause fühlen. Zu den letzten Baumaßnahmen zählt die Neugestaltung des Gassenhofes mit Witz, Lach- und Spielplatz. Darüber hinaus haben wir die Wohnstyle`s „Life“ (barrierearm) und „Light“ für Familien und Senioren in diesem Wohnhof integriert.